August 2011

Cadillac Big Meet in Kremsmünster (A) 2011

 

Dieses Jahr stand das inzwischen traditionelle Treffen  unter dem Motto ‚Cadillac meets Lincoln‘. Also war für uns klar, dass wir mit einem Lincoln anreisen würden. Nach 9 Stunden ‚unterhaltsamer‘ Reisezeit kamen wir in Kremsmünster am Freitag an. Wahrscheinlich war es der heisseste Tag in Oberösterreich und Südbayern seit Menschengedenken. Die lebenswichtigen Organe unseres 72er Mark IV funktionierten tadellos. Dass kurz vor Salzburg ein Reifen den Geist aufgab und kurz darauf der Klimakompressor kollabierte, trübte das Bild unwesentlich.

Am Samstag zur Ausfahrt  war Klimatisierung sowieso kein Thema mehr. Schüttete es doch am Nachmittag gnadenlos. Die Temperatur war gegenüber dem Vortag um mindestens 20° gefallen.  Zum Treffen am Sonntag wurden wir dann mit grossartigen Autos bei schönstem Wetter verwöhnt. Es war wiedermal ein tolles Erlebnis!  Weitere Bilder auf www.cadillac-bigmeet.com.

1. Platz Cadillac der 60er Jahre

Best Lincoln…

Neu bei Cadinental:

 

1963 Cadillac Serie 62 Coupé, 26’000 mls

August 2011

Juli 2011

V8

Seit vier Monaten fahre ich nun im Alltag mein Cadillac CTS Coupé 3.6. Wie bei den Bildern beschrieben, ist es wirklich ein tolles Auto. Nicht dass er zu wenig Leistung hätte, aber die jahrelange Gewohnheit an den V8 Northstar hinterlässt trotzdem eine gewisse Leere. Die Leistungsentfaltung eines V8 ist einfach nicht zu toppen. Klar habe ich bei der Bestellung im Herbst 2010 mit dem CTS-V geflirtet. Dieser Überflieger (6.2 Liter V8 Kompressor) erschien mir dann für den Alltag doch ein wenig übertrieben.

Immer wieder erwische ich mich nun dabei mir vorzustellen, wie es wohl wäre, hätte man den Northstar überarbeitet und sagen wir mal auf 5 Liter und 400 PS weiterentwickelt. Ich bin überzeugt, dass ein solcher Motor auch im Verbrauch nicht höher wäre, da er einfach bei tieferen Drehzahlen genügend Drehmoment bereitstellt. Es ist also eine rein politische Sache. V8 ist nicht zeitgemäss. Dazu kann ich nur sagen: Was solls! Immerhin sprechen wir von Cadillac, nicht von einem simplen Chevy!

Bei GM gibt es halt nach wie vor zu viele Buchhalter und zu wenig autovernarrte Ingenieure (zumindest an den entscheidenden Schalthebeln der Macht). Wer jetzt den Mahnfinger hebt und von Kostenmanagement spricht dem sei folgendes gesagt: Es waren die Erbsenzähler, welche GM ins Elend ritten. Ist es ein Zufall, dass es Ford nicht ganz so elend ging? Oder könnte es sein, dass man sich da einfach schneller erinnert hat, dass der Autokauf eine emotionale Sache ist. Wenn auch ein Mustang nicht das Potential hat die Konzernkasse zu füllen, so ist er wenigstens ein Imageträger. Erst noch ein erschwinglicher dazu!

In diesem Sinne hoffe ich, dass in Detroit bald wieder die Car Guys das Sagen haben…

r.haener@haenerformenbau.ch